08.05.2012

Gig: Diamond Catalog (US), PAK (US), City Hands (NL), Cotopaxi (NL), 24.05.2012, Oetinger Villa Darmstadt


Endlich mal wieder in der Villa! Fast auf den Tag ein Jahr nach der Avarus-Show... dieses Mal ein Vierer-Pack, der sich gewaschen hat!




Diamond Catalog (US) +++ PAK (US) 
City Hands (NL) +++ Cotopaxi (NL)


Und weil sich die zu begrüßenden Gäste so viel Mühe gegeben haben zu beschreiben, was sie so tun und hier ja sowieso jeder des Englischen mächtig ist - deshalb hier the artists in their own words (oder so):


Diamond Catalog is the duo of Lala Conchita and “Glamorous” Pat Maherr out of Portland, Oregon. Their music is a concoction of cross-bred dance music and mutated, swirling noise bricolage. Factory-booming beats creating a mechanical-yet-organic framework for devious sonic chatter to wind its way through. Imagine the sound of a distant rave in the midst of a disorienting drug spell, wading your way through the infinity of your mind’s own dark matter.





PAK (US)
Rhode Island print & noise artist Lauren Pakradooni performs solo as PAK, where she manipulates scratchy four track tapes & contact-mic'ed machines into a loopy bliss - sometimes like salt on a margarita glass, sometimes like grit in a canvas shoe. She likes hair, crooked things, zombies and oil slick. There's some pretty incredible posters she's made out there, plus her sonic output is grippable from the indomitable Breaking World Records.

Born a punk and raised a rainbow watcher, Manuel Padding aka City Hands has been active as a music citizen and a renowned butterfly observer for a few decades now. As a free-minded follower of Gustav Metzger and a reader of early science-fiction free press, M.P. believes in the creative powers of destruction and in the secret forces lying in forgotten languages. His fluid compositions aim to create rich underground communities that would stand against corruption worldwide. (Professeur X.G.B. Bongo)


COTOPAXI (NL)
The duo of Hanne Friese and Johnny Knauf out of Amsterdam has toured both Europe and the US extensively. Originally formed as a freely improvised Halloween band, they recently have found to more structured forms, utilizing synthesizers, beat machines, tapes and washed out vocals.


Willkommen zurück, Hannah und Johann, wir freuen uns schon auf euch und die, die ihr mitbringt!


Es gilt: Das wird ein bunter und mit Sicherheit in jeder Hinsicht abenteuerlicher Abend werden, also: nicht verpassen!


 Diamond Catalog (US) +++ PAK (US)
City Hands (NL) +++ Cotopaxi (NL) 
24.05.2012
Oetinger Villa Darmstadt


07.05.2012

Gig: Duane Pitre (US, Important Records), 20.06.2012 in der Walpodenakademie Mainz





Duane Pitre ist Minimal Music Komponist und Skater. Zum Skaten ist in der Walpodenakademie kein Patz, also konzentrieren wir uns auf die Musik.

Die erinnert an Yoshi Wada, Pauline Oliveros, Tony Conrad, Eleh oder Ellen Fullman – instrumentale, in sich ruhende, hypnotische Musik: raumgreifend und detailreich.

Das aktuelle Album „Feel Free“ erschien gerade auf Important Records und erntet euphorische Kritiken:

„... the music proceeds without conflict into a three-dimensional fractal framework of curved contours and bright, pulsating nodes. Remaining poised and infinitely deep throughout, it's gorgeous stuff." - The Wire

„This five-part work is actually quite a gentle meditation, full of resonance and space … gently hypnotic. Feel Free is a beautiful, dithyrambic delight.” - Was Ist Das?


Das Konzert bietet übrigens die Möglichkeit, nach der Gruppenphase der Fußball-EM, einen Abend mal wieder was anderes zu machen, als vor der Glotze rumzuhängen (spielfrei!) ... und wer sein Skateboard mitbringt und einen formvollendeten Kickflip abliefert, der erhält ermäßigten Eintritt.


20.06.2012
Walpodenakademie Mainz

Gig: Innercity & Günter Schlienz, 11.05.2012 in der Walpodenakademie Mainz



Innercity aus Belgien. Kraut ohne Rock. Tape-Collagen ohne Bandsalat, Noise ohne Nasenbluten, Minimal Music ohne akademischen Muff und Hypnagogic Pop ohne Quatsch.

Hans Dens’ Musik bezieht ihre Inspiration aus unterschiedlichsten historischen und musikalischen Kontexten. Recyclet und relaxed klingt das Lo-Fi-Klanguniversum von Innercity dann – und erinnert an die Skaters. Musik also, die von den Rändern noch nicht ganz so kanonisierter Kulturgeschichte frisst, ihr Wissen aber nicht gleich jedem vor die Füße kotzt. Geheimtipp!

Ein Tape erschien kürzlich auf SicSic, ist vergriffen und kann hier angehört werden:




Günter Schlienz aus Stuttgart haben wir leider nicht entdeckt – aber er ist eine Entdeckung! Unseren Ohren haben wir nicht getraut und uns gefragt, ob hier ein zweiter Jürgen Müller aus verstaubten Archiven zu uns spricht?

Traumhafte Klänge! Spannungsreich und entspannt zugleich! Wie kann das sein? Es kann nur eine Erklärung geben: Hans Joachim Roedelius muss Mitte der Siebziger Jahre in Stuttgart ein Kind gezeugt haben! Natürlich! Diese Ähnlichkeit! Der Beweis:

Schlienz: Dalmatian Tapes / Roedelius: Wenn der Südwind weht

Günter Schlienz' betreibt außerdem seit kurzem das Cosmic Winnetou Kassetten-Label und manche seiner Veröffentlichungen sind legal und kostenlos über seine Homepage zum Download zu haben.



Innercity +++ Günter Schlienz
11.05.2012
Walpodenakademie Mainz


02.05.2012

Phantom Limbo Radio Show 21




Am Tag der Arbeit haben wir nicht geruht sondern eine Sendung rausgefeuert - und zwar volle Kanne!

1. Einstürzende Neubauten - Hören mit Schmerzen (Kollaps, 1981)
2. Throbbing Gristle - Discipline (Live in San Francisco, 1981)
3. Dieter Roth - Die Radiosonate, Ausschnitt (Radiosonate, 1978)
4. Phantom Limbo plays John Cage - 4:33 (Live at Radio X, 2012)
5. Nikolaus Einhorn - Arbeiten (Arbeiten, 1973/2006)
6. Wolf Eyes - Psychogeist (The Driller/Psychogeist, 2006)
7. Iasos - Splash Happy (Bora Bora 2000, 1991)

21.04.2012

Spurensicherung: Moving Parts




Die Reise nach Osnabrück zum European Media Art Festival soll hier nicht undokumentiert bleiben. Als Sicsic-Labelshowcase angekündigt versammelten sich Sisto, Maia, Ruth, Ronnie, Jan und der Verleger von Magnetbändern in Kleinauflagen höchstselbst, um im Uni-Keller mal ordentlich loszurumpeln! 

Das gelang selbstredend aufs Vorzüglichste und sei hier kurz durch ein paar Schnappschüsse nebst erhellenden Zitaten festgehalten*: 



Hering und seine sieben Sachen: „Ich habe dieses Mal auf einen konzeptionellen Ansatz verzichtet und mich von meiner Bierlaune inspirieren lassen.“



Sisto aka Padme/Houses In Texas: „None of you will survive, Motherfuckers!“



Maia Bambul Projektionspiele: „Ich hatte einen kleinen Schnupfen mitgebracht aber die Tröpfchen vom Niesen machten sich so hübsch auf dem Overheadprojektor!“



Flamingo Creatures, Ronnie: „Tüüüüüdelidü-tüdeliee-dü-dü-do“- Ruth: „Ach, Du Schreck!“



Qualitätsware zu Schleuderpreisen!


*Die hier veröffentlichten Zitate stimmen nicht unbedingt mit dem Gemurmel im Keller überein, waren aber in 350 Kilometern Entfernung auch nur schwer verständlich... 


...aber wo wir gerade von Qualitätsware sprachen,... neue SicSic-Tapes sind raus! Zum Reinhören auf Soundcloud, hier:




Betriebsblind wie wir sind empfehlen wir den Erwerb aller verfügbaren Kassetten.

20.04.2012

Spurensicherung: Flamingo Creatures mit 120 km/h nach Peterskirchen!


Bernhard und Bianca taking off to Peterskirchen (die Planung fliegt).


Als wir im letzten Winter Limpe Fuchs zu einem Konzertwochenende zu Gast hatten, da hätten wir uns aber nicht träumen lassen, dass Limpe die Flamingos Creatures zu einigen Konzerten nach Bayern einlädt!

Ende Juli stehen in und um München herum Konzerte von Limpe Fuchs und Ronnie und Ruth an. Die Termine der Reise in den Süden bisher:

24.07.2012: Stuttgart, Waggon (ohne Limpe Fuchs, dafür mit Günter Schlienz)
25.07.2012: Rhytmikon, München

... dann ist erstmal ein paar Tage Abhängen auf dem legendären Pfarrhof in Peterskirchen angesagt, bevor es weitergeht:

28.07.2012: Pöllat Pavillion, Obergiesing
29.07.2012: Wasserturm, Dachau

... und auf dem Rückweg wohl noch ein Gig am 30.07. (aber das ist noch nicht ganz raus).

Aus gegebenem Anlass gibt es auch einen ultra-offiziellen Beipackzettel zu Ronnie und Ruth, der liest sich so:


Ruth-Maria Adam (30) und Ronnie Oliveras (30) machen seit fünf Jahren im Duo als Flamingo Creatures improvisierte Musik, die sie spontan unter Zuhilfenahme verschiedener Instrumente und aus der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Stimmung heraus entwickeln: ihrer eigenen und der im Publikum. Sie können Krach und sich Luft machen – noch lieber aber sind sie leise und verschaffen sich durch die Intensivierung von Stille Gehör. Dazu bedienen sie sich konventioneller Musikinstrumente wie einer Geige, einer Gitarre und verschiedener Holz- und Blasinstrumente, aber auch auf den ersten Blick seltsame Gegenstände finden zur Erzeugung von Klängen und Aufmerksamkeit Verwendung. – Und nicht zuletzt machen beide von ihren Stimmen frei und ungezwungen Gebrauch! Den durch Spontaneität und Achtsamkeit geprägten Prozess des gemeinsamen Musizierens verstehen die beiden Autodidakten als Fortsetzung einer musikalischen Tradition, die historisch in der Fluxus-Bewegung ihre Ursprünge findet und der es an Humor nicht mangelt. Kurzweilig und frei nach Dieter Roth holen die Flamingo Creatures „die Minuten von der Palme runter, wie die dicksten Kokosnüsse!“


Keine Frage, dass wir den Trip begleiten und in Bild und Ton dokumentieren werden! So sah das letzten Dezember aus:

Ronnie, Limpe und Ruth in der Walpodenakademie Mainz



Updates, Neuigkeiten und weitere Details demnächst! Herrje, was sind wir uffjereecht!